veganes Rührei & Pfannenbrot

Jul 31, 2020 | Food

Das perfekte Camping-Frühstück

Der beliebte Frühstücksklassiker Rührei als vegane Variante – ich muss zugeben, dass ich auch erst einmal skeptisch war. Wie bitteschön soll Tofu nach Rührei schmecken? Die Geheimzutat ist Kala Namak, ein indisches Salz, das ihr in vielen gut ausgestatteten Biomärkten finden könnt. Eine Prise davon reicht, um Tofu (alternativ auch Kicherebsenmehl) den besonderen Geschmack von Rührei zu verleihen.
Da ich dieses Frühstück gern in unserem Campervan zubereite, habe ich als Beilage noch ein Rezept für Pfannenbrot für euch. Das Beste daran? Das Rezept ist super easy, ihr braucht keine Hefe und keinen Backofen oder Toaster. 
Na dann, ran an den Herd oder Gaskocher und los geht’s!

Zutaten

 

Für 2 Portionen

für das Chapati:
200 g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Pflanzenöl
ca. 2 EL Wasser

für das Rührei:
eine Packung Naturtofu (ca. 400g)
Sojasauce oder Maggi Würze
2 EL vegane Kochsahne (Hafer oder Soja)
Eine Zwiebel oder Lauchzwiebeln
Kala Namak Salz 
1 Prise Kurkuma
2 EL Pflanzenöl

optional:
eine Packung Räuchertofu
Schnittlauch
Tomaten, Paprika, Champignons etc.
Pfeffer, Paprikagewürz

 

Für das Chapati:

1. Mehl, eine Prise Salz und 2 EL Öl in eine Schüssel geben und beginnen zu einem festen Teig zu kneten. Nach und nach nur so viel Wasser hinzugeben, wie ihr benötigt, damit der Teig nicht krümelt, aber auch nicht zu klebrig und flüssig wird.  Ein paar Minuten weiter kneten. 

2. Nehmt euch etwas Teig und formt erstmal ein kleines Bällchen (ca. so groß wie eine Aprikose). Wenn ihr ein Nudelholz oder eine Flasche zur Hand habt, rollt den Teig aus. Ansonsten könnt ihr ihn auch mit euren Händen platt drücken, wenden, und nochmal von der anderen Seite platt drücken. Euer Chapati sollte ungefähr 3 mm dick sein.

3. Erhitzt eine gut beschichtete Pfanne. Wichtig: verwendet kein Öl! Legt euer Chapati bei mittlerer Hitze in die Pfanne und wendet es ab und an. Ihr werdet merken, dass das Pfannenbrot schön kross wird. Wenn ihr möchtet, könnt ihr es hier auch nochmal mit eurem Pfannenwender etwas platter drücken. Passt auf, dass euch das Pfannenbrot nicht verbrennt, meist ist es schon in weniger als 5 Minuten fertig. 

4. Nehmt das Chapati aus der Pfanne. Wenn ihr möchtet, bestreicht es mit Knoblauchöl oder einem Öl eurer Wahl. Am leckersten schmeckt das Chapati, wenn ihr es gleich esst. Ihr könnt es aber auch abdecken und später genießen.

 

Für das vegane Rührei:

1. Bröselt den Naturtofu in eine Schüssel. Achtet darauf, dass die Stückchen nicht zu klein werden, sondern die Form von Rührei beibehalten. 

2. Fügt 2 EL vegane Kochcreme/-sahne, eine Prise Kurkuma, etwas Maggi oder Sojasauce und Gewürze eurer Wahl hinzu. Würzt hier außerdem mit einer Prise Kala Namak Salz, um den typischen Ei-Geschmack zu erreichen. Aber Achtung: der Eigengeschmack des Kala Namak Salzes ist wirklich intensiv, tastet euch hier vorsichtig ran. Mischt alles noch einmal gut durch und lasst die Mischung kurz ziehen.

3. Was auch immer ihr gern in eurem Rührei mögt, schneidet ihr nun klein und gebt es bei mitterer Hitze und 2 EL Pflanzenöl in die Pfanne. Bei mir sind es meist Zwiebeln, Schnittlauch & Paprika. Auch Räuchertofu passt hier super, da dieser einen rauchigen Bacon-Geschmack hat. Lasst das ganze kurz anbrutzeln und fügt dann eure Tofu-Mischung hinzu. Bratet alles goldbraun an. 

4. Genießt euer Rührei zusammen mit dem Chapati. Ihr könnt das Chapati auch wie einen kleinen Taco nutzen, sodass ihr nicht einmal Besteck braucht. Bon Appetit!  

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